Kölner Verkehrspolitik: Jeden Tag Aschermittwoch

Pünktlich zu Aschermittwoch: Nichts geht mehr auf der A57 und dem Ehrenfeldgürtel

Pünktlich zu Aschermittwoch: Nichts geht mehr auf der A57 und dem Ehrenfeldgürtel

Karneval weg, Sonne weg, Strassen dicht. So begann heute morgen der Aschermittwoch in Köln. Ab halb Acht ging auf der A57 vor Köln und auf dem Ehrenfeldgürtel nichts mehr. Viele Autofahrer brauchten über eine Stunde, um dem Kölner Verkehrschaos zu entkommen.

SPD und GRÜNE scheint das offenbar keine großen Sorgen zu bereiten, hier macht man sich lieber Gedanken darüber, wie man rund vier Millionen Euro in den Ausbau weiterer Flüchtlingsunterkünfte investieren kann, obwohl dafür noch nicht einmal ein konkreter Bedarf festgestellt werden konnte; ganz im Gegensatz zur Kölner Straßensituation, wo sich Schlagöcher, Baustellen und Staus jeden Tag ihr Stelldichein geben und den Kölnern Nerven, Zeit und Geld kosten.

Kölner Straßenamt: Management by signs

"Du bist aber groß geworden!" - Kölner Schlaglöcher entwickeln sich prächtig

"Du bist aber groß geworden!" - Kölner Schlaglöcher entwickeln sich prächtig

Ein besonderes prächtiges Schlagloch entwickelt sich zur Zeit zu einem echten Besucher-Magneten auf der Junkersdorfer Straße in Köln-Müngersdorf, in der Nähe des RheinEnergieStadions. In den ersten Januartagen aufgebrochen und zuerst von Polizeibeamten notdürftig mit Rollsplit zugeschüttet – wächst es jetzt wohlbehütet vom Straßenverkehrsamt vor sich hin. Statt zu reparieren, schafft es die Stadt Köln offenbar nur noch mit dem letzten Aufgebot von Pleitegemeinden: “Management by Signs”- absperren und Verkehrsschilder aufstellen.

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Marode Kanalisation: Schlammtümpel auf Kölns Straßen

Pack die Badehose ein: Land unter in Köln-Lindenthal (Friedrich-Schmidt-Str.)

Pack die Badehose ein: Land unter in Köln-Lindenthal (Friedrich-Schmidt-Str.)

Während Autofahrer zur Zeit von einem Schlagloch-Höhepunkt zum nächsten kommen, offenbaren sich nach den starken Februar-Regenfällen jetzt weitere unangenehme Überraschungen. Viele Kölner Straßen sind teilweise großflächig überschwemmt und offenbaren eine marode Kölner Kanalisation.

Besonders heftig traf es in dieser Nacht unter anderem Köln-Lindenthal. So standen weite Teile der Friedrich-Schmidt-Straße unter Wasser und behinderten den Verkehr erheblich. Während Rot-Grün noch an völlig nutzlosen Feinstaub-Plaketten festhält, treiben viele jahrelang vernachlässigten Probleme der Domstadt wie eine modrige Wasserleiche langsam aber sicher an die Oberfläche. Es gibt wohl kaum ein treffenderes Bild für die politische Unfähigkeit der etablierten Kölner Parteien als braune Schlammtümpel mitten in der Stadt.

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Verkehrs-Abzocke: Uckermann setzt sich für Entlastung von Autofahrern ein

Tempo statt Blitzer: Pro Köln für Ende der Autofahrer-Abzocke

Tempo statt Blitzer: Pro Köln für Ende der Autofahrer-Abzocke

“Der Verkehrsdienst will zu mehr Rücksicht, mehr Sicherheit und besserem Verkehrsfluss beitragen”. So steht es vollmundig auf jedem Falschparker-Knöllchen. Doch die Autofahrer-Abzocke der Koalition aus SPD und Grünen wird immer schlimmer. Autofahrer in Köln drohen immer mehr Polizei-Fallen, Blitzer-Hinterhalte und Politessen mit strenger Miene. Die Fahrzeuge des Kölner Ordnungsamtes sieht man jeden Tag durch die kleinsten Gassen jagen. Ihr Ziel: Falschparker und damit neue Einnahmemöglichkeiten.

Der ganze Verkehrswahnsinn hat ein Ausmaß erreicht, dass immer mehr Bürger verärgter, Besucher verschreckt und die Kölner Wirtschaft belastet.Der Kölner Ratsherr Jörg Uckermann fordert schon seit langem, “Schluss mit diesem Überwachungswahnsinn” und hält es für einen Skandal, dass die Kölner Autofahrer unter immer schlechteren Straßenzuständen leiden müssen und zusätzlich “von vorne bis hinten” durch Geschwindigkeitskontrollen und Verkehrsknöllchen abkassiert werden. Uckermann:

Köln: Wir lieben Schlaglöcher

Ein besonders prachtvolles Exemplar eines Schlaglochs im Kölner Norden

Ein besonders prachtvolles Exemplar eines Schlaglochs im Kölner Norden

Was sollen die Deutschen in Zukunft fahren um die Umwelt zu schützen und die Klimaerwärmung aufzuhalten? Kleinwagen? Elektromobile? Wer darauf verzichten möchte, sollte nach Köln ziehen. Denn hier gibt es für den Liebhaber dicker Autos ein ganz wesentliches Argument, seine große schwere Limousine oder seinen stattlichen Jeep in der Diskussion mit kratzbürstigen Umweltfreunden locker zu rechtfertigen: Schlaglöcher.

Noch nie in der Geschichte der Stadt Köln, waren ihre Straßen in einem so schlechten, nein – man muss leider sagen: Katastrophalen Zustand wie heute. Warum in die Ferne schweifen – Russland, Afrika, Afghanistan – wenn die Holperpisten so nah liegen: Zum Beispiel die Äußere Kanalstraße im Kölner Norden. An der Kreuzung mit der Escher Straße im Stadtteil Bilderstöckchen vergeht kaum ein Wochenende, an dem es nicht dank immer größerer und tieferer Risse, Löcher und Spalten im Straßenbelag zu Verkehrsbehinderungen oder Unfällen kommt.

Verkehrskrampf an Kölner Kreuzung: Pro Köln legt Verkehrskonzept vor

Vermurkste Verkehrspolitik: Verkehrskrampf in Lindenthal auch nach Jahren nicht gelöst...

Stau und Frust ohne Ende: Die Kreuzung Luxemburger Straße – Militärringstraße gilt bei Kölns Autofahrern zu Recht als Ideal-Beispiel vermurkster Verkehrsplanung und politischer Halbherzigkeit. Weil sich an dieser Stelle, in der Nähe der Auffahrten zur Autobahn A4, nicht nur zwei vielbefahrene Autostraßen sondern auch die Straßenbahnlinie zwischen Köln und Hürth kreuzen, soll hier eine ganze Armada von Ampeln und Bahnschranken einen geordneten und sicheren Verkehrsfluss gewährleisten.

Doch für die meisten Autofahrer bedeutet diese Stelle schlicht Stress, Frust und Unverständnis, wenn sich, wie jeden Tag, riesige Staus vor den Bahnschranken drängen. Die etablierten Parteipolitiker von CDU, SPD, GRÜNE oder FDP versprechen seit Jahren Hilfe gegen das Verkehrschaos in Köln-Lindenthal. Passiert ist bislang nichts. Statt hier einen reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten, haben die etablierten Parteien lieber Milliarden für den Kölner U-Bahn-Tunnelbau versenkt. Ein sinnloses Prestigeprojekt für eine 6 Minuten kürzere Fahrzeit.

A3-Megastau: CDU, SPD und GRÜNE für Verkehrsdesaster verantwortlich

Die A3 war mal wieder dicht. Diesmal noch ein bisschen schlimmer: Nach einem Lastwagen-Unfall staute sich heute der Verkehr zwischen dem Dreieck Köln-Heumar und dem Kreuz Hilden auf fast 30 Kilometern. Damit war der Kölner Presse die A3 wieder eine Schlagzeile wert. Doch eigentlich müsste die unheilvolle Situation des Autobahnverkehrs rund um Köln jeden Tag die Zeitungen füllen…

Nicht nur die A3, auch die A1, die A61 oder die A57 sind bei Köln seit Jahren überlastet, dauergesperrt und stehen regelmäßig vor dem Verkehrsinfarkt. Für die Autofahrer ist das kaum noch zu ertragen. Maßgeblich an der Situation beteiligt sind die etablierten Parteien. Über Jahre wurde ausgesessen, heruntergespielt und lieblos herumgedoktert. Die GRÜNEN pflegen den totalen Autokrieg, die SPD rüstet still und leise eine immer perfidere Verkehrsüberwachung hoch – die CDU hat unter Schramma, in gefühlten 100 Jahren, außer Großmoschee, vielen gebrochenen Versprechen (Schramma 2001: ”Alle Starenkästen abbauen”) und einem eingestürzten Stadtarchiv nicht viel auf die Reihe bekommen.

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Archiv, aber nicht verstaubt