Warum wir “die Zeit” nie kaufen würden – die gefühlte 1000e Folge

Bis vor einigen Jahren konnte man in Deutschland die türkische Sprache im öffentlichen Raum allenfalls auf Hinweisschildern in der Bahn oder in Geschäften ausmachen, auf denen vor Schwarzfahren oder Diebstahl gewarnt wurde. Das war wenig schmeichelhaft, aber es zeigte, wo man als türkischer Bürger dieses Landes verortet wurde.

Ein WDR-Moderator hat die Wochenzeitung “die Zeit” in einem Radiointerview einmal als “konserverativ” bezeichnet. Für einen Mitarbeiter des auch als “Rotfunk” berüchtigten Medienkonglomerats, dass nicht nur Radio und Fernsehen, sondern mittlerweile auch in Merchandising und immer schon in GEZ-Abzocke konnte, mag das stimmig sein. Tatsächlich ist “die Zeit” aber wohl eher das wirtschaftsliberale Pedant zur “TAZ” oder das weniger knallige Gegenstück zur “Süddeutschen Zeitung”.

Mitmachen, Meinungsfreiheit schützen

Schon 103 Mitglieder unterstützen koelnpost.net (Stand: Dezember 2011).

Archiv, aber nicht verstaubt